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Scan-to-Value für Architektur, Ingenieurwesen & Bau

Zwei Jahre später ist die Wand zu. Die Frage kommt trotzdem.

Im Bestand wird mit Plänen geplant, die nicht stimmen. Und was einmal zugemacht ist, sieht danach niemand mehr — man kann es nur noch behaupten. Die Frage ist nicht, ob in Deinen Projekten erfasst wird, sondern wer die Daten nach der Abnahme noch einmal öffnet.

25 bis 30 %Zeit- und Kostenersparnis bei Gilbane in den Design-Build-Phasen
+2,3 %Umbau und Renovation in der Schweiz 2024 — während der Neubau um 2,7 % fiel
18 Sek.pro Scan-Standpunkt mit dem Matterport Pro3

Quellen: Matterport Case Study Gilbane, 2022 — Matterport-Referenz, kein Kunde von uns. Bundesamt für Statistik, Bauinvestitionen 2024.

Der Beweis-Wert

Der Wert entsteht nicht beim Scannen. Er entsteht, wenn jemand nachfragt.

Digitalisierung im Bau rechnet sich selten am Tag der Investition. Der Umbau wächst, der Neubau schrumpft — und Umbau heisst Bestand. Bestand heisst: Pläne existieren, aber sie stimmen nicht. Ein Scan vor dem Verschliessen wirkt dort, wo es teuer wird: beim Nachtrag, bei der Abnahme, bei der Frage, wie es hinter der Verkleidung wirklich aussah.

Nachträge mit Referenz statt Erinnerung

Wird der Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt strittig, entscheidet der festgehaltene Stand — nicht die bessere Erinnerung. Der Scan hält ihn fest, bevor die Frage überhaupt entsteht.

Bestandspläne stimmen selten

Zeichnungen von Voreigentümer oder Vormieter weichen fast immer ab. Ein Aufmass am Modell ersetzt keinen Vermesser — aber einen grossen Teil der Ortstermine, bei denen nur nachgemessen wird.

Wer nicht anreist, entscheidet trotzdem mit

Ein Link, kein Login, keine Software: Bauherrschaft, Fachplanung und Unternehmer sehen denselben Stand. Weniger Leute auf der Baustelle heisst auch weniger Störung im Ablauf.

Der Qualifier ist Wiederholung

Ein Bauprojekt braucht nicht einen Scan, sondern Dutzende. Wer auf einen Dienstleister wartet, erfasst nicht am Freitagnachmittag, wenn die Decke am Montag zugemacht wird. Wer das Gerät im Haus hat, schon.

Der Besitzerwechsel

Am Projektende wechselt der Zwilling den Besitzer. Meistens wechselt er in einen Ordner.

Der As-Built-Stand geht von Planung und Unternehmung an Bauherrschaft und Betrieb über. Genau dort bricht die Kette: Der Betrieb bekommt PDF und Ordner, nicht das Modell. Ein Datensatz, der zwei Wertzyklen tragen könnte, trägt einen.

Wenn Du im laufenden Projekt ohnehin erfasst: Die Übergabe kostet keinen neuen Scan — nur die Entscheidung, das Modell mitzuliefern statt zu archivieren.

1 Zwilling

Einmal erfasst — Rohbau, Technikbereiche, verdeckte Installationen, As-Built

Bauphase — Planung und Ausführung

Fortschrittsdokumentation, Gewerkekoordination, Abnahme- und Nachtragsnachweis, Fernbegehungen — der bekannte Einsatz.

Übergabe — Bauherrschaft und Betrieb

As-Built als Übergabe-Asset mit hinterlegten Angaben, Einarbeitung neuer Betriebsteams, Grundlage für spätere Umbauten — der Wertstrom, der meistens im Ordner endet.

Scan-to-Value

Deine Scans stehen auf Stufe 3. Weiter kommen sie meistens nicht.

Fünf Stufen führen vom Scan zur Entscheidung. Wert entsteht ab Stufe 3 — alles davor ist eine Datei, die Geld gekostet hat. Bei Bauprojekten sitzt die Blockade eine Stufe später: Die Daten werden angeschaut, aber sie stecken in keinem Ablauf.

Stufe 3 — AnwendenDer Scan wird angeschaut.

Ein Projektbeteiligter öffnet das Modell, misst nach, macht einen Screenshot für die Sitzung. Nützlich — aber an eine Person und einen Anlass gebunden. Nach der Abnahme öffnet es niemand mehr.

Stufe 4 — IntegrierenDer Scan steckt im Ablauf.

Der Erfassungszeitpunkt steht im Bauprogramm, Ansichten sind pro Rolle vergeben, Pendenzen hängen an Stellen im Modell, und der As-Built-Stand ist Teil der Übergabe. Erst dann fällt eine Entscheidung systematisch anders aus.

Was sich zwischen Stufe 3 und Stufe 4 ändert
  • Gescannt wird, wenn jemand rechtzeitig daran denktDer Erfassungszeitpunkt steht im Bauprogramm, vor dem Verschliessen
  • Alle Beteiligten bekommen dieselbe technische AnsichtBauherrschaft und Unternehmer sehen je die Ansicht, die zu ihrer Rolle passt
  • Fragen zum Bestand klären sich per Telefon und OrtsterminDie Frage hängt als Pendenz an der Stelle im Modell, um die es geht
  • Die Übergabe besteht aus Ordnern und PDFDie Übergabe enthält den begehbaren As-Built-Stand

Stufe 5 — ein Erfassungsstandard über alle Projekte statt eine Entscheidung pro Projekt — kommt danach. Zuerst muss ein einziges Projekt den Sprung von 3 auf 4 machen.

Der Beweis

Was passiert, wenn alle Beteiligten denselben Stand sehen.

Nicht bei uns — aber öffentlich nachlesbar, mit Namen, Zahl und Quelle.

Gilbane Building CompanyBauunternehmung und Projektentwicklung, über 45 Standorte
  • 25 bis 30 %Zeit- und Kostenersparnis in den Design-Build-Phasen

Matterport dokumentiert bei Gilbane, dass Planungs- und Bauteams Projektstandorte gemeinsam aus der Ferne beurteilen konnten — und dadurch Anfahrten und Vor-Ort-Termine ersetzt haben.

Matterport Case Study, 2022
Was diese Zahl ist — und was nicht

Es ist die einzige öffentlich zitierbare Zahl, die für das gesamte Bau-Segment existiert — und sie stammt aus einer Matterport-Fallstudie, nicht von uns: ein US-Grossunternehmen, kein Schweizer Bauprojekt. Weitere Namen kursieren in Vertriebsunterlagen, sind aber nicht öffentlich verifiziert; deshalb stehen sie hier nicht. Eine Schweizer Referenz haben wir derzeit nicht, und wir tun nicht so, als hätten wir eine. Für den Beweis-Wert im Nachtrags- und Abnahmefall existiert überhaupt keine öffentliche Zahl. Deshalb steht dort auf dieser Seite eine Frage.

Die Zahl, die für Dein Projekt zählt, ist Deine eigene: Wie viele Ortstermine hat Dein Team im letzten Projekt gemacht, um eine Frage zu klären, die ein begehbares Modell beantwortet hätte — und welcher Anteil Eurer Nacharbeit geht auf Missverständnisse zwischen Gewerken zurück?

So startest Du

Erst testen, dann entscheiden — mit dem Matterport Pro3.

Kein Projekt, kein Abo-Zwang, kein Fotograf. Du mietest den Scanner, Dein Team erfasst den eigenen Bauabschnitt — und danach entscheidest Du auf Basis eines Modells von Deiner eigenen Baustelle.

1
Pro3 mieten

Komplettes Kit ab 1 Tag: Scanner, Koffer, Stativ, Akkus, Ladestation, Türstopper und Academy-Zugang. Gescannt wird mit der Capture App auf eigenem iPad oder iPhone.

2
Einen Bauabschnitt erfassen

Ein Standpunkt dauert 18 Sekunden. Der Pro3 ist für innen und aussen gebaut, mit 100 m Reichweite auch für Rohbau, Technikbereiche und grosse Hallen. Sinnvoller erster Umfang: ein Abschnitt vor dem Verschliessen.

3
Am eigenen Projekt entscheiden

Du beurteilst Dokumentation, Aufmass und Fernbegehung an Deinem eigenen Projekt — nicht an einer Demo. Kaufst Du danach, wird die bezahlte Miete angerechnet.

FAQ

Häufige Fragen aus Architektur, Ingenieurwesen und Bau

Wir haben schon einen Vermessungsscanner. Wozu Matterport?

Das ist keine Frage von entweder oder, sondern eine Aufteilung. Dein Scanner deckt Absteckung, Präzisionsaufmass und Tiefbau ab. Für die tägliche Dokumentation, Koordination und Fernbegehung ist ein 18-Sekunden-Scan mit Link-Zugang für alle Beteiligten das passendere Werkzeug. Der Vermesser bleibt für die Präzisionsaufgaben zuständig.

Reicht die Genauigkeit für unsere Arbeit?

Für Vermessungsaufgaben nicht — der Pro3 ist für Dokumentation und Nachweis gebaut, nicht für Vermessung. Die bessere Frage ist, für welche konkrete Aufgabe Du die Genauigkeit brauchst. Am ehrlichsten klärt sich das an einem eigenen Bauabschnitt: Du misst im Modell nach und vergleichst mit dem, was Du ohnehin weisst.

Das ist im Honorar nicht vorgesehen — wer bezahlt das?

Der ehrlichste Einwand im Bau. Ein Projekt hat drei Parteien: Die Planung hat den Schmerz, die Unternehmung den Zugang im richtigen Moment, die Bauherrschaft das Geld und den längsten Nutzen. Solange der Scan als Projektposten gedacht wird, ist er immer das Budget von jemand anderem. Als Gerät im eigenen Haus ist er ein Werkzeug wie ein Nivelliergerät — deshalb der Einstieg über die Miete, anrechenbar beim Kauf.

Wer macht das denn hier in der Schweiz?

Eine öffentlich zitierbare Schweizer Referenz haben wir nicht — und wir erfinden keine. Was wir haben: Schweizer Ansprechpartner, Support in DE, EN, FR und IT, Lieferung ab Lager, Schweizer Rechnung, keine Zollkosten — und die Möglichkeit, vor dem Kauf am eigenen Projekt zu testen statt an einer Demo.

Funktioniert das auf einer laufenden Baustelle?

Ja. Ein Standpunkt dauert 18 Sekunden, es wird nichts abgesperrt, und der Pro3 ist outdoor-fähig mit 100 m Reichweite. Der Scan hält keinen Endzustand fest, sondern eine Serie von Zeitpunkten — und der einzige, der wirklich zählt, ist der vor dem Verschliessen.

Wer kann das Modell später öffnen?

Jeder, der den Link hat — im Browser, ohne Software und ohne Schulung. Ansichten und Rechte lassen sich pro Rolle vergeben, damit Bauherrschaft und Unternehmer nicht dieselbe technische Ansicht sehen müssen.

Was kostet der Einstieg, und was ist im Kit?

CHF 149 pro Tag (exkl. MwSt) für das komplette Matterport Pro3 Performance Kit — ab einem Tag, ohne Abo-Verpflichtung. Enthalten sind Pro3, Transportkoffer, Stativ, zwei Akkus, Ladestation, Türstopper und Academy-Zugang. Gescannt wird mit der Capture App auf eigenem iPad oder iPhone; ein iPad ist nicht enthalten. Es ist eine Miete, kein Gratis-Test.

Was passiert nach dem Mietende?

Du gibst das Kit zurück und wir besprechen kurz Deine Erfahrung. Kaufst Du innert 1 Woche, wird die bezahlte Miete zu 100% angerechnet — auf Wunsch mit Ratenzahlung: 3 oder 6 Raten, 3% Zins, keine Mindestsumme, inhouse.

Dein Ansprechpartner

Fragen? Sprich direkt mit uns.

Sandra Klein & Miro P. QuensonBeratung für AEC

Antwort innert 24 Stunden.